Istrien im befindet sich im Nord-Westen von
Kroatien. Diese Region liegt auf der größte Halbinsel an der kroatischen Adriaküste und ist eines der beliebtesten
Touristenziele. Dank seiner Lage ist es sowohl mit dem Auto relativ schnell erreichbar, als auch ein guter Ausgangspunkt für Sonnenanbeter, welche die Sehenswürdigkeiten
der Umgebung anfahren möchten.
Region mit sehr wechselhafter Geschichte Die Region
Istrien gehört zu den am ehesten bewohnten Gegenden in Europa. Erste Funde
datieren auf 38.000 Jahre vor Christi. Der Name
Istrien stammt vom Volk der Histrier, die 800 bis 500 vor Christi in der Gegend lebten. Danach wechselte die Zugehörigkeit
zwischen verschiedenen Ländern (Römisches Reich, Slawen, Venedig, Habsburg). Vor dem zweiten Weltkrieg gehörte Istrien noch zu Italien. Ein Grund warum die
Bewohner Istriens neben kroatisch fließend italienisch sprechen und warum auch im Wesen und in der Küche italienische Einflüsse sichtbar sind.
Pula
Die größten Städte befinden sich mit Ausnahme von Pazin alle an der Küste. Dabei ist Pula mit knapp 60.000 Einwohnern die größte Stadt der Region. Die Hafenstadt hatte
bereits zu römischer Zeit wichtige strategische Bedeutung als Militärstützpunkt und Handelszentrum. Im fünften Jahrhundert wurde die Stadt zwar von den Goten zerstört,
jedoch in kurzer Zeit wieder zur florierenden Stadt aufgebaut. Nach wechselnder Herrschaft durch die Venezianer, Habsburger und Italiener wurde Pula 1947
Jugoslawien und später Kroatien zugeordnet. Zu der Hauptattraktion zählt das recht gut erhaltene Amphitheater, welches unter Augustus gebaut wurde. Heute werden dort
noch Konzerte aufgeführt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Marienkapelle, das Kastell sowie die vielen Bauten die an die römische Historie erinnern.
Neben Pula bietet
Istrien noch viele weitere Highlights, die es sich lohnt anzuschauen:
Kastell von
Pazin: Im Zentrum von Istrien liegt Pazin mit seinem Kastell aus dem
neunten Jahrhundert nach Christi.
Brijuni-Inseln: Waren einmal das Feriendomizil des früheren Präsidenten Tito.
Heute ist die Inselgruppe zum Nationalpark mit einzigartiger Flora und Fauna erklärt worden.
Rovinj: Vor allem die einzigartige Altstadt sehenswert. Diese befindet sich auf
einer Felseninsel, die Ende des 17. Jahrhunderts mit dem Festland verbunden wurde. Im Mittelpunkt steht der Kirchtum der Kirche St.Euphemia, der dem
Glockenturm von San Marco, Venedig, nachempfunden ist.
Limski-Fjord: Zwischen Porec und Rovinj liegt dieser 600 Meter breite und elf Kilometer lange Meeresarm, in der heute Austern gezüchtet werden.
Porec: Diese Stadt aus dem ersten Jahrhundert vor Christi ist insbesondere
wegen seiner Altstadt und der frühchristlichen Basilika berühmt.
Somit bietet diese kroatische Region für jeden Besucher etwas und zeichnet sich durch seine Vielfalt aus.