Norddalmatien
Region zwischen
Zadar und
Sibenik sowie das gebirgige Hinterland rund um die Stadt Knin.
Zadarist mit 90.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Kroatiens und die größte in der Region. Die Stadt wird das erste Mal im 4. Jahrhundert vor Christi Geburt erwähnt.
Sehr sehenswert sind das relativ gut erhaltene Forum, die Kathedrale St. Anastasia aus dem 12. Jahrhundert, das Marien- und Franziskanerkloster sowie die
Befestigungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert. Letztere dienten zur Verteidigung gegen die Türken.
weitere Punkte auf der Landkarte:
Sibenik, eher eine neuere Stadt (9. Jahrhundert), mit St. Jakob-Kathedrale, und den Krka-Wasserfällen in der Nähe, welche die Grenze zu Mitteldalmatien bilden.
Nationalpark
Kornati, dieser Inselgruppe von etwa 150 Ländern verdankt Kroatien auch
den Beinamen Land der tausend Inseln. Diese Inseln reihen sich auf einer Fläche von 300 Quadratkilometern und sind zum Teil unbewohnt.
Mitteldalmatien Unter
Mitteldalmatien wird der Bereich rund um Split bezeichnet, mit den dazugehörigen Inseln Brac und Hvar.
Split ist mit 189.000 Einwohnern hinter Zagreb die zweitgrößte Stadt in Kroatien und
zugleich Mittelpunkt dieser Region. Der Name der Stadt leitet sich aus dem italienischen Namen Spalato ab, und gibt einen Hinweis auf die Historie. Die
Besiedlung dieser Gegend geht auf die Bronzezeit zurück, in der sich die Illyrer hier niederließen. Der Besitz der Stadt wechselte zwischen dem alten Rom, Frühkroatien,
Ungarn, Venedig und auch kurze Zeit Frankreich. Sehenswert ist vor allem der Palast des Diocletian (römischer Kaiser um 300 nach Christus)
weitere Punkte auf der Landkarte:
Die Inseln Brac, Hvar und Vis sind beliebte Urlaubsziele.
Süddalmatien Der südliche Teil Dalmatiens ist geprägt durch die Stadt Dubrovnik. Sie ist heute
UNESCO-Weltkulturerbe. Imposant ist der Blick auf die Stadt, wenn man sie von der Wasserseite betritt. Den Ursprung hat die Stadt als Fischerdorf (Ragusium), in das
sich die Einwohner von Cavtat nach der Zerstörung ihrer Stadt flüchteten. Der heutige Name Dubrovnik (von dubrava, Holz) taucht im 12. Jahrhundert zum ersten Mal auf und
hat unmittelbar mit der Schiffsbaukunst der Stadt zu tun. Die Blütezeit erlebte die Stadt als Ausgangpunkt für Handel im 14., 15. Jahrhundert (Republik Ragusa). Erst im 17.
Jahrhundert wurde die Republik durch Napoleon beendet und der Einfluß der Einwohner verschwand merklich. Heute ist
Dubrovnik, das durch seine gut erhaltene
Stadtmauer beeindruckt, immer noch eine wichtige Stadt an der dalmatinischen Küste.